№35 Mailand / Milano ...

№35 Mailand / Milano ...
... die zweitgrößte Stadt Italiens und Hauptstadt der Region Lombardei. Der berühmte Mailänder Dom bildet das Zentrum von Allem. Im Stil der lombardischen Gotik gehalten, symbolisiert die Fassade fünf Schiffe, flankiert von 3500 Statuen und 135 Türmchen. Die Bauzeit erstreckte sich über 600 Jahre. Um den Transport des Marmors aus den Steinbrüchen von Candoglia am Lago Maggiore zu gewährleisten wurde ein eigenes Wasserwege-System gebaut. Leonardo da Vinci hat dafür die Schleuse erfunden. Der wunderschöne Candoglia Marmor wird heute noch zur Restaurierung des Domes abgebaut.
Ein Spaziergang durch die „Galleria Vittorio Emanuele” lohnt sich immer. Vorzugsweise mit einem Stop in der wunderschönen Campari Bar „Camparino in Galleria” für einen original „Campari Soda”, oder „Spritz Bitter”. Weiter hinaus zum „Teatro alla Scala”. Dort empfehlen wir einen Besuch im „Aperitif-Kaffee Marchesi”! Diese Konditorei ist eine der ältesten und renomierten der Stadt. Gegründet 1824 von der Familie Marchesi erwarb die historische Konditorei schnell einen hervorragenden Ruf für Ihre ausgezeichneten handwerkliche Produkte, besonders für den allseits bekannten „Panettone”, eine typische Mailänder Spezialität. Geboten wird dazu zeitlose Atmosphäre dank Kasettendecken und Originaleinrichtung aus dem 20. Jahrhundert. Empfehlenswert neben den hervorragenden Konditorwaren und Kaffee ein Glas „Franciacorta” an der wunderschönen Bar, bevor es zum Abendessen geht.
Hinter dem Cafe finden sich Ausgrabungen und Ruinen der ehemaligen Römischen Kaiserresidenz „Palazzo Imperiale”.
Ein kurzer Gang zu unser Lieblings-Trattoria „La Fettunta” die uns Francesco Maglila unser Mailänder Schirmemacher empfohlen hat. Die Küche ist eine Mischung aus lombardischer und toskanischer Kochtradition. Die Produkte sind saisonal und frisch. Auch die Pizzen sind hervorragend. Freundlicher Empfang und eine sehr gute Weinkarte.
Nach einem hervorragenden Abendessen empfiehlt sich noch ein Abendspaziergang zum Kanale dem sogenannten „Navigli-Viertel” von Mailand. Am Abend verwandelt sich die Gegend in eine coole Ausgeh-Meile mit Bars und Musik. Hier zeigt die Stadt noch ihr ursprüngliches Gesicht. 800 Jahre war Mailand von Kanälen durchzogen, ähnlich wie Amsterdam oder Venedig. Diese Kanäle dienten dem frühen industriellen Aufstieg der Stadt, auch weil verbunden im Norden mit dem Lago Maggiore und im Süden mit der Adria. Die Innenstadtkanäle wurden während des Faschismus zugeschüttet, geblieben ist nur mehr das Navigli Viertel im Südosten der Stadt.

 


Souvenir Empfehlung

Galleria Vittorio Emanuele

Piazza del Duomo

Marchesi 1824

Via Santa Maria alla Porta 11, Gehzeit ca. 15 Minuten

La Fettunta

Via Santa Maria Marta 19, eine ruhige Straße zwischen der Piazza Mentana und der Pinacoteca Ambrosiana